Lia Bergmann: Kandidat der Herzen; Leseprobe

16 2 Farbe bekennen it Schwung kickte Lucy ihre Pumps von den Füßen und ließ sich in den Sessel fallen. »Ist das eine Wohltat! Ich freue mich schon den ganzen Abend darauf, aus diesen Dingern rauszukommen. Was tut man nicht alles für die Schönheit!« »Für mich wärst du auch in Gummistiefeln die hübscheste Frau auf der ganzen Veranstaltung gewesen.« Jim legte seiner Frau von hinten die Hände auf die Schultern und drückte ihr einen liebevollen Kuss auf den Scheitel. Lucy lachte. »Du lügst. Aber das machst du verdammt gut und auf sehr charmante Weise.« »Vielleicht hätte ich der Politiker in der Familie werden sollen«, scherzte Brians Vater. »Also, ich weiß ja nicht, was mit euch ist, aber ich werde jetzt ins Bett gehen. Ich bin hundemüde.« »Ich … ich wollte eigentlich noch etwas mit euch besprechen.« Brian kratzte sich im Nacken. »Hat das nicht bis morgen Zeit, Schatz? Es ist ein Uhr, und es war ein anstrengender Tag.« Lucy gähnte demonstrativ. »Na ja, ich – ich wollte wegen etwas euer Okay holen, bevor ich morgen in das Kick-off-Meeting für die Kampagne gehe.« »Okay, klingt ja ernst.« Jim zog die Augenbrauen hoch und ließ sich aufs Sofa fallen. »Schieß los, wir sind ganz Ohr.« »Betrifft mich das auch oder kann ich ins Bett gehen?«, wollte Ruby wissen.

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