Claudia Donno: Kikki Krümel und die Hexenkönigin, Leseprobe

8 Essen, komm hierher, mir zu gehorchen ist nicht schwer. Frisches Brot und ein paar Kekse das wünscht sich diese Hexe! Es vergingen keine fünf Minuten, da erschien auf ihrem runden Holztisch ein noch warmes Brot. Kurz darauf tauchte mit einem leisen »Plopp« eine große Packung Schokoladenkekse auf. In der Vorrats- kammer musste Kikki nicht lange suchen, bis sie das Glas mit ihrer Lieblingsmarmelade fand. Der klebrige Aufstrich, eingekocht aus Baumharz und Rinde, schmeckte einfach köstlich. Sie nahm es aus dem Regal und kehrte zum Tisch zurück. Florina und sie aßen das ganze Brot auf. Dazu tranken sie ihren geliebten Froschaugentee. »Wir sollten schlafen gehen. Morgen müssen wir früh los.« Kikki tätschelte ihren vollen Bauch. »Oh, ja. Ich bin auch müde.« Florina gähnte. Nachdem sie die Zähne geputzt hatten, schlüpften sie in das Holzbett mit der rot-weiß karierten Bettdecke. Lakritz, Kikkis schwarzer Kater, sprang zu ihnen auf die Matratze und legte sich in ihre Mitte.

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